Organisiert durch Marie Sebald and Jonas Lufft, BrainStore Partner in Hamburg
Innovation Champ Training in Hamburg
8 October 2016
Organisiert durch Marie Sebald and Jonas Lufft, BrainStore Partner in Hamburg
Am 4. und 5. Oktober fand in Hamburg das erste Innovation Champ Training in Deutschland statt. Das zweitägige Training im Betahaus wurde mit einem Innovationsworkshop abgeschlossen zum Thema: Wie kann Trester in Deutschland wieder an Bedeutung gewinnen. Danke an Marie Sebald und Jonas Luft fürs organisieren.
The network grows
Celebrating 25 BrainStore partners
30 September 2016
The network grows
On 30 September 2016 the BrainStore network has grown to 25 Partner in 4 continents. The countries include Switzerland, Germany, Spain, USA, Iran, China and Mexico. Find your BrainStore and meet inspiring BrainStore partners.
BrainStore Milestones
Updated version of the DNA of Innovation released
18 November 2015
BrainStore Milestones
25 years of condensed innovation R&D: the DNA of Innovation. The 34 building blocks in six categories show the essentials of successful innovation work.
BrainStore Tools
BrainStore released the Idea Machine Engine (software beta)
15 May 2015
BrainStore Tools
Im Mai 2015 lanciert BrainStore die Idea Machine Engine - das leistungsfähige Tool for digitale und analog Ideenprojekte. Alle Schritte der Ideenmaschine können nun softwaremässig unterstützt werden.
BrainStore Innovation Champ Training
BrainStore Innovation Champ Training in NYC December 2014
4 December 2014
BrainStore Innovation Champ Training
In December 2014 BrainStore hosted an Innovation Champ Training at the National Academy in NYC. The learning impact was very big - and we had lots of fun.
The BrainStore network is expanding!
BrainStores go online in Switzerland, Spain and the USA
30 May 2014
The BrainStore network is expanding!
On 30 May 2014 a series of BrainStores go online in Switzerland, Spain and the US. Several partners are looking forward to delighting customers with fresh ideas brought to life and having a good time doing so.
Lleida - first BrainStore location in Spain.
The BrainStore Lleida team organizes an innovation training
7 April 2014
Lleida - first BrainStore location in Spain.
On April 7 and 8 the team of BrainStore Lleida (in Spain) organized a BrainStore Innovation Training. The participants learned how to create ideas at the push of a button.
A new BrainStore product
BrainStore launches the Innovation Champ Training
1 April 2013
A new BrainStore product
In April 2013 Markus Mettler, BrainStore's founder, decided to launch the Innovation Champ training program. Every first Monday and Tuesday of the month (from 10am to 5pm on both days) participants of the training can learn about the DNA of Innovation and experience the Idea Machine in action. The training has taken place in NYC, Switzerland, Germany, Spain, South Africa and South Korea.
Every workshop has been an inspiring experience for the participants and trainers.
BrainStore introduces the Pay-What-You-Wish-Principle
BrainStore changes the business model to Pay-What-You-Wish
11 October 2011
BrainStore introduces the Pay-What-You-Wish-Principle
Mid October 2011 BrainStore changed the business model to the Pay-What-You-Wish model. Why?
The creation of value is at the center of the activities.
We gain time by avoiding long negotiations and complex proposals.
We can get to know each other in an easy way.
The work over several cycles allows us to adjust process, information and tools during the collaboration.
The model has been applied ever since and we'd never would want to revert.
Nikkei is the leading Japanese Business News Network
Nikkei Newspaper features BrainStore
31 May 2010
Nikkei is the leading Japanese Business News Network
In Mai 2000 a reporter from Nikkei visited BrainStore and wrote an article about the Idea Machine.
BrainStore launches the Idea Machine Software
Idea Machine Software
4 August 2008
BrainStore launches the Idea Machine Software
In 2008 BrainStore released the first version of the Idea Machine software. You can subscribe to the software via www.ideamachines.com. It's a powerful tool to organize and document brainstormings. The software is available on the pay-what-you-wish basis.
Germany's top weekly newspaper
BrainStore in the German Newspaper "Die Welt"
25 September 2004
Germany's top weekly newspaper
Mehr und bessere Ideen Massenweise Denkansätze, Inspiration und Innovation -
Die Firma Brain Store liefert Ideen am Fließband
Von Axel Gloger
Wie kommt das Neue in die Welt? Eine bewegende Frage. An die tausend Quellen kennt das Internet, die eine Antwort versuchen. Kolumnen, Konferenzen und Bücher bearbeiten das Thema, das Unternehmen drängt: "Bringt Ideen! Innoviert", so tönt es von Beratern wie Firmenchefs unisono.
Das Technologieunternehmen 3M etwa will ein neues Feuerwerk von Ideen entfachen. Unternehmenschef James McNerney beschwörte die weltweit 67 000 Mitarbeiter mit der Formel 2x/3x. Das sieht aus wie eine Hausaufgabe in Bruchrechnung, ist aber ein in Zahlen verschlüsselter Appell. Alle sollen mitmachen - es gelte, so McNerney, doppelt so viele Ideen zur Machbarkeit zu treiben und damit dreimal so viel Erfolg am Markt zu haben. 2x/3x eben. Dass Unternehmen sich so anstrengen wie 3M, findet Nadja Schnetzler nicht ungewöhnlich. "In Zukunft geht es darum, Ideen am Fließband zu produzieren", beschreibt sie, was auf die Berufswelt zukommt. Mehr Ideen, bessere Ideen - und alles schneller als bisher, mit diesen Zielen versuchen Firmen weltweit ihre Mitarbeiter zu infizieren, um die Nase im Wettbewerb vorn zu behalten.
Die Frau muss es wissen. Sie beschäftigt sich tagaus, tagein damit, noch mehr Ideen zu finden: Vor 14 Jahren gründete sie Brainstore. Dieser Dienstleister mit Sitz im schweizerischen Biel verhilft seinen Kunden dazu, gute Ideen zu finden - und das in großen Mengen. Das Vorgehen in Kundenprojekten ist immer gleich: Erst trägt Brainstore massenweise Inspirationen zusammen - das können 3000 oder auch mal 10 000 Mini-Ideen sein. Diese werden dann über mehrere Stufen so lange verdichtet, bis zwei, drei Knüller übrig bleiben. Nadja Schnetzler, heute 32 Jahre alt, muss ihr Thema immer wieder predigen. Denn das typische Büro ist kein Raum für gute Ideen: "Die meisten Mitarbeiter kümmern sich nicht um das Neue". Innovation würde oft abgeschoben, sei nur in einem kleinen, abgezirkelten Kästchen der Organisation zu Hause, bemängelt die Beraterin. "Aber es reicht nicht, eine Hand voll Ingenieure oder Marketingmanager mit dem Ideenfinden zu beauftragen." Die Mitinhaberin von Brainstore wählt einen anderen Weg. "Die Mischung macht's" beschreibt sie ihr Vorgehen. Je bunter das Team, desto besser die Ideen, so lautet das Credo, wenn Schnetzler die Workshops für ihre Auftraggeber zusammenstellt: Damit viel produktive Reibung entsteht, kommen zu den zehn Mitarbeitern des jeweiligen Unternehmens zehn seiner Kunden und zehn querdenkende Jugendliche dazu. Das Ziel: "Viele Sichtweisen einbeziehen, Betriebsblindheit vermeiden", sagt die Unternehmerin, die über Ideen finden am Fließband ein Buch geschrieben hat (Nadja Schnetzler, "Die Ideenmaschine. Methode statt Geistesblitz, wie Ideen industriell produziert werden", Wiley-Verlag, 229 Seiten, 29,90 Euro). Das Geheimnis von Brainstore sind die Werkzeuge. Seine Ideen-Workshops sind keine lockeren Treffen, Motto: Lasst uns mal was Neues ausdenken. "Bringt zu wenig", tut Schnetzler diese Gähn-Veranstaltungen ab. Die von ihr moderierten Teams arbeiten ein bis sechs Stunden, Teilnehmer werden mit einem Stakkato unterschiedlicher Instrumente befeuert: Der rasche Wechsel von Brainstormings, Spielen oder Listen, die vervollständigt werden müssen, bringt Dynamik. Hieraus entsteht das Rohmaterial, mindestens ein paar Hundert gute Denkansätze pro Sitzung. Diese wanderen an die nächsten Bearbeitungsstationen der Schnetzler'schen Ideenfabrik: "Jetzt ist Verdichten wichtig", beschreibt die Innovationsexpertin das weitere Vorgehen. Sie setzt eine Runde von Experten zusammen, die das Rohmaterial sortieren - nur die aussichtsreichsten Gedankensplitter werden weiter verfolgt. "Aus Quantität wird Qualität", so lautet die Vorgabe für den Veredelungs-Prozess. Hier entstehen dann Innovationen wie die Massageliege für verspannte Passagiere von Langstreckenflügen oder der Kugelschreiber mit eingebautem Klebestreifen-Spender. Brainstore sorgt dafür, dass das so Ausgedachte nicht in irgendeinem Schrank verstaubt: "Entscheiden!", ruft die Inhaberin die Führungskräfte ihrer Kunden-Unternehmen dazu auf, marktreif zu machen, was Mitarbeiter ausgedacht haben: Ideen werden den Chefs vorgelegt. In einem für jeden verstehbaren Prozess sollen diese darüber befinden, welche neuen Produkte, Angebote und Prozesse es geben soll. Henkel ist schon so weit. Der Markenartikel-Konzern hat Inspirationen am Fließband produzieren lassen. "Wir haben ein Dutzend neue Ideen für unsere Produkte bekommen", preisen Ulf Timmann und Juan-Carlos Wuhrmann, bei Henkel für die Produktentwicklung von Wasch- und Reinigungsmitteln verantwortlich, die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Dienstleister.
Nadja Schnetzler hatte für den Waschmittel-Geschäftsbereich ein Ideen-Team von 35 Personen zusammengestellt: Henkel-Mitarbeiter, Hausfrauen und Jugendliche waren ebenso dabei wie einige Freelancer. "Viel Dynamik, sehr locker, ergiebig", loben die beiden Henkel-Manager Timmann und Wuhrmann das schnelle Vorgehen: Innerhalb von einer Woche hatten sie ihr Ideen-Briefing in der Hand. Ohne externe Hilfe kommt manches Unternehmen nicht so weit. Denn Firmen verfallen in ein häufig anzutreffendes Muster: Ideen finden wird dem Zufall überlassen. Niemand kümmert sich professionell um das Thema, Einfälle entstehen hier und da, mitunter gibt es einen aussichtsreichen Ansatz. Aber auch der hat es schwer, wenn keiner nachhilft, wie Nadja Schnetzler in vielen Büros beobachtet hat: "Auf eine Idee kommen 100 Experten, die davor warnen."
FAZ: The leading German newspaper
Die FAZ rezensiert das Buch die Ideenmaschine von BrainStore Mitgründerin Nadja Schnetzler
20 January 2004
FAZ: The leading German newspaper
Ideen
Die Brainstore-Maschine - Ein strukturierter Prozeß für Kreative
20.12.2004
Nadja Schnetzler: Die Ideenmaschine. Methoden statt Geistesblitz. Wie Ideen industriell produziert werden. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2004, 229 Seiten, 29,90 Euro.
Ein schräges Buch für schräge Ideen von einer schrägen Autorin? Nadja Schnetzler, Mitgründerin und Vorstand der Brainstore AG aus dem schweizerischen Biel, hätte vermutlich nichts dagegen, wenn man ihr Buch so charakterisierte. Schließlich sind schon die Typen, mit deren Hilfe sie "einen ausgeklügelten Ideen-Produktionsprozeß und ein System aus 16 frei kombinierbaren Basisverfahren" entwickelt, alles andere als Wunschkandidaten biederer Personalleiter. Toth, langhaariger Heavy-Metal-Rocker, René, 17jähriger Schulabbrecher, aber genialer Texter, Nicolet, nichts als aufgekratzte Göre, sowie ein paar Dutzend anderer schräger Vögel haben im Laufe der vierzehnjährigen Geschichte von Brainstore in diesem Unternehmen ihre Duftmarken hinterlassen. "Leute mit einem geradlinigen und beeindruckend konsistenten Lebenslauf haben bei uns einen schweren Stand", meint Nadja Schnetzler. Ihr Grundprinzip für die Ideensuche: Man mische freche Teenager, die Dinge mit natürlicher Naivität und aus einem extremen Blickwinkel sehen, mit gestandenen Führungskräften, die auf "geht nicht", "schon probiert" und "kenn' ich schon" programmiert sind. In solchen gemischten Ideen-Workshops tauten die Krawattenträger regelrecht auf und hätten jede Menge Spaß an der Sache.
Unbestritten ist für Schnetzler: Autodidakten sind die besseren "Ideenfabrikanten". Womit wir beim Thema des Buches wären: Gute Ideen, egal wofür, entstünden nicht zufällig. Man könne sie am besten in einem strukturierten Prozeß entwickeln, der nach festem Ablaufschema und mit definierten Werkzeugen arbeitet. Deshalb auch das - in diesem Zusammenhang ungewohnte - Bild von der Maschine. Die Teile dieser "Brainstore-Maschine" heißen Ideenbeschaffung, Ideenverdichtung, Ideenselektion und Ideenumsetzung. Gesteuert wird das Ganze durch das Ideenmanagement. Diese fünf Elemente bilden zugleich die Grobstruktur des Buches. Die dazugehörenden, ausführlich beschriebenen Werkzeuge kommen zum Beispiel als "TrendScouting", "KickOff", "CreatingCommunity", "IdeaCity", "LavaLamping" oder "BrainShaping" daher.
Beim ersten Lesen ertappte sich der Rezensent bei dem Gedanken, diesem schrägen Haufen den Verein Deutsche Sprache auf den Hals zu hetzen: Was für eine krasse Sprachpanscherei. Je öfter man allerdings das Buch zur Hand nimmt, desto mehr erliegt man seinem unbekümmerten Charme. Erst schluckt man die Kröte der Maschinen-Metapher, dann verzeiht man - wenn auch unter Schmerzen - die anglizistischen Absonderlichkeiten, und schließlich läßt man sich noch von den seriösen Namen beeindrucken, die sich der Brainstore-Ideenmaschine bedienen: Die Liste reicht von Rolex, Nestlé und BMW bis zu Neckermann, der Universität Genf und der Schweizerischen Bahn. Es muß also etwas dran sein an dieser "industriellen Produktion" von Ideen.
HEINZ K. STAHL
Time Magazine: one of the most famous magazines
BrainStore is portrayed in Time Magazine
1 April 2001
Time Magazine: one of the most famous magazines
Monday, Apr. 02, 2001
For those of us who believe there's nothing in life more maddening than simply trying to come up with a good idea, Markus Mettler and Nadja Schnetzler, the brains behind Switzerland's Brainstore, are here to help. The company's 35 employees will develop ideas for just about anyone: multinationals, local public agencies, people who walk in off the street. They'll charge you for it, because Mettler and Schnetzler think that coming up with original ideas is indispensable to running a successful business, or leading a meaningful life. But most people don't devote enough time to it. "We have companies coming to us that employ 70 people to buy office equipment but have no one who is paid to develop or buy new ideas," Mettler says.
Since they founded Brainstore 12 years ago, Schnetzler and Mettler have evolved a process for manufacturing ideas that is efficient chaos. "We stick to a factory mentality, so ideas are always developed in the same steps," says Schnetzler. "Within those steps we can have pure madness." It begins in the creative lab, where the company arranges an anything-goes brainstorm session that hooks up clients (they include Nestlé, General Motors and Crossair) with industry experts, Brainstore staffers and about a dozen savvy teenagers. Says Mettler: "The basic idea for the business is to bring together the creative potential of the young generation with the professionalism of the business world."
Once the ideas are on the table, Brainstore's factory workers — a diverse crew of twentysomethings fueled by junk food, caffeine and cigarettes — go to work, molding outlandish inspirations into practical ideas, and then putting them through a "quality control" system to make sure the ideas would be intelligible even to a seven-year-old. For big projects, Brainstore mobilizes its trendspotters, a worldwide network of 2,000 people. To generate ideas for a new Novartis breakfast food, the company enlisted trend scouts as far away as Japan and South Korea.
Brainstore also peddles over-the-counter solutions for the myriad dilemmas faced by everyday people, ranging from a Mercedes owner in Zurich exasperated by the constant theft of his car's hood ornament (Brainstore's idea: ask dinner-party guests to bring a spare hood ornament rather than a bottle of wine) to a father whose three daughters spent too much time on the telephone (Brainstore: switch to coin-operated phones). Sound simple? That's the point. "There's no magic behind it," Mettler says. "If we can produce these ideas in a small Swiss town, it can be done anywhere."
Fast Company. One of the most inspiring US tech magazines
BrainStore in Fast Company
4 April 2000
Fast Company. One of the most inspiring US tech magazines
Where do great ideas come from? They come from right here, actually. At the intersection of Plankestrasse and Rueschlistrasse, in Biel, Switzerland (also home to Rolex and Swatch), there is a cream-colored industrial building — a factory that manufactures and sells ideas. All kinds of clients have come here, seeking all kinds of ideas: Novartis, the pharmaceuticals giant, came to find ideas for new food products; the Swiss Cancer Association came looking for ideas on how to promote the use of sun-protection products; and a 70-year-old woman once came in search of an idea that might help her fall in love again.
And this idea factory filled every order. The BrainStore, as this fast-growing operation is called, is the brainchild of Markus Mettler, 33, and Nadja Schnetzler, 27. Along with their 31 colleagues, Mettler and Schnetzler have developed a creative approach to the hard work of creativity. Their central proposition: You can't rely on rare flashes of brilliance — "eureka moments" — if you want to produce a steady stream of good ideas. Instead, you must approach the manufacturing of ideas with as much rigor and as much discipline as you apply to the manufacturing of assembly-line products. "Our idea factory has all of the elements of an industrial process," Mettler explains. "You can follow an idea from one step to another."
But don't get the wrong idea. There's nothing bureaucratic about the BrainStore's idea-generation process. Indeed, the first stop for every project is the Creative Lab, a large, airy room filled with all kinds of supplies for different projects: glitter, glue, crayons, beads, colored paper, model-building gear — and a white, cast-iron bathtub to remind employees that (as Mettler says) "great ideas start with completely unrealistic thoughts." If you're serious about being creative, he argues, you've got to give yourself license to be playful.
With that in mind, whenever the BrainStore faces a truly big creative challenge, it calls in the big guns: kids. The BrainNet is a 1,500-person global network comprised mainly of young people aged 13 to 20 (some adult professionals are also involved), who help the BrainStore by scouring the world for new trends and offbeat sources of inspiration. "We're not looking for average ideas," says Mettler. "We're looking for crazy ideas. We use kids to find those ideas, because they know how to talk without letting their thinking get in the way."
The BrainStore mixes these young people with members of its client teams during creative workshops. "One of the ideas behind the company was to blend the professionalism of experts with the unbridled enthusiasm of kids," says Schnetzler. Adds Mettler: "We have 17-year-olds working on products and campaigns for such companies as Nestlé and the Swiss railway. It's cool for kids to be able to say, 'Hey, I was a part of that.' "
Last December, for example, nine kids visited Biel to brainstorm with five executives from Credit Suisse, one of the country's top banks. They faced a thorny issue: how to phase out a passbook-savings plan that Swiss families had cherished for years but that bank employees had come to see as obsolete. The cross-generational teams developed a set of scenarios that led to a stream of raw ideas. Later, those ideas will go through the remaining steps in the BrainStore assembly line: compression (in which a team of in-house employees and outside experts sorts through ideas and picks out the best ones); testing (research and prototype); and finishing (marketing campaigns and positioning strategies). Separating the process into steps, argues Mettler, keeps innovation flowing. "Creativity can cause a lot of confusion," he says. "When a group starts brainstorming freely, it will often digress after just three sentences. Or you get people trying to synthesize ideas while they're acquiring ideas, or trying to acquire ideas while they're compressing ideas. Then the whole system pretty much gets out of whack."
But, by breaking the creative process into steps and developing tools to optimize those steps, this idea factory is able to run at an ever-faster pace. "We're striving to perfect our system in terms of speed and efficiency," says Mettler. And for that reason, he insists, the BrainStore will never run out of ideas.
Contact Markus Mettler by email (welcome@brainstore.com), or visit the BrainStore on the Web (www.brainstore.com).
Sidebar: Ideas While You Wait
"The BrainStore" is a fun name for a group of smart creativity consultants whose clients include some of the world's biggest companies. But it's more than just a name. Along with offering consulting services, Markus Mettler and his colleagues run a store that actually sells over-the-counter creativity. One customer walked into the store (it's attached to the
factory) in search of ideas about what to say in his wedding speech; a woman came in looking for a special way to celebrate her father's 50th birthday; and a group of schoolgirls visited to learn how to make their classroom look better.
The BrainStore outlet helps customers meet creative challenges — usually within 15 to 30 minutes, and usually for less than $20. "We spent about a year developing the idea for an idea shop," says Mettler. "We realized that it's possible to compress the entire idea-generation process into just 15 minutes. While that may not be enough time to develop a new product, it is enough time to name a hamster."
And that's the real value of this retail outlet: It continues to shed light on the process required to generate any idea. "The most important thing that you can do is to open your eyes and your mind," says Urs Heer, 29, the BrainStore's chief of production. "And it helps to think fast. Without speed, people get bored, and boredom allows for distraction. That's true whether you're working with Nestlé or with a little-old lady who wants ideas on how to handle her cat."
Die Zeit, one of the most renowned German weekly newspapers
BrainStore in the Newspaper "Die Zeit"
8 April 1998
Die Zeit, one of the most renowned German weekly newspapers
Ideen von der Stange
Ihr Chef kennt Sie nicht? Holen Sie sich doch ein paar Einfälle aus dem BrainStore
VON ERIC BREITINGER
Wäre Monsieur Wagner nicht manchmal ein wenig mutig, hätte er wohl nie den BrainStore im schweizerischen Biel betreten, um bei einem wildfremden Verkäufer ein paar gute Ideen in Auftrag zu geben. Monsieur Wagner hat nämlich ein Problem: Sein Chef nimmt ihn nicht wahr, nicht richtig jedenfalls. Obwohl Monsieur Wagner, ein gelernter Photograph, schon seit acht Monaten im Lausanner Photomuseum Elysée arbeitet, kennt der Vorgesetzte bislang nur seinen Vornamen: Yves. Kein Problem für den Ideenverkäufer: "In einer Stunde können Sie wiederkommen."
Das Logo des BrainStores ist eine menschliche Hirnhälfte. Der Laden verkauft, was die Menschheit so dringend nötig hat: frisch entwickelte Ideen. Eine Weltpremiere, sagen die Betreiber. Seit November gibt es hier peppige Ideen für ein Tauffest bereits nach einer Viertelstunde Wartezeit und für 9,90 Franken. Und wer es braucht, bekommt ein vollständiges Konzept zur Verwandlung von Apfelsaft in ein Kultgetränk. Das dauert ein paar Tage länger, und die Summe auf dem Scheck muß mindestens fünfstellig sein.
Ob klein oder groß - produziert werden alle Einfälle gleich nebenan, von den 20 Mitarbeitern der Ideenfabrik. Durchschnittsalter: 23 Jahre. Das Unternehmen, die Dactis AG, gründete der 31jährige Markus Mettler vor neun Jahren, als er nach ein paar Semestern von ökonomischen Theorien genug hatte.
Die Geschäftsidee war simpel, aber für jeden, der an die Originalität menschlicher Geistesblitze glaubt, ein Schlag: Mettler behauptet, gute Ideen ließen sich in Serie produzieren, genau wie gute Schuhe. Alles, was man brauche, seien die richtigen Techniken und Menschen, die wissen, wann sie welches Werkzeug einsetzen müssen.
Zum Beispiel bei der Entwicklung eines neuen Produkts. Meist sondieren die Ideenwerker anfangs mit einer Umfrage die Marktchancen. Oft greifen sie auch zur Methode des Trendscouting: Freie Mitarbeiter erfassen konkurrierende Marken. So versuchen sie herauszufinden, ob das zu lancierende Produkt wirklich genug Neues enthält. Das dritte Werkzeug läßt sich gleichermaßen für Privatkunden einsetzen: Jugendliche entwickeln in einem leeren Raum, dem "Kreativlabor", in Rollenspielen oder beim Brainstorming die Rohideen.
Manchmal treffen sie sich mit Kunden für zwei Tage auf einer Alphütte. Falls nötig, sagt Mettler, könne seine Firma 500 Jugendliche aus der ganzen Schweiz mobilisieren. Die Mitarbeiter im Think Tank klopfen die Rohideen auf ihre Umsetzbarkeit ab und feilen sie aus. Am Ende sind die Einfälle reif für die Praxis - oder sie müssen sich erst noch beim Ideentest bewähren.
Am Anfang arbeitete die Dactis AG für Schülerzeitungen. Heute lebt sie davon, daß sie Ideen an angegraute Firmenleiter verkauft, die ihre Produkte auf jung stylen wollen, aber nicht wagen, ihre Kinder um Rat zu fragen. So rufen Nestlé-Manager an, die das klebrige Image der "Schoggi-Stengeli" aufzufrischen suchen. Der Zürcher Chips-Hersteller Zweifel kauft ein paar Dutzend Stunden Kreativität, um einem neuen Kartoffelsnack einen trendigen Namen, eine hippe Verpackung, kurz: einen Superauftritt zu verschaffen.
Getränkemanager dürsten nach kleinen Frechheiten für Coca-Cola light, die PR-Leute von Johnson & Johnson nach einem Schuß Jugendlichkeit für ihre Slipeinlagen-Werbung.
Die Kundenliste zählt mittlerweile 200 Firmennamen. Der Umsatz schnellte 1997 auf zwei Millionen Franken hoch, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Und seit neuestem bedient die Ideenfabrik auch Privatpersonen: im BrainStore. Etwa für die 80jährige Nachbarin, die nach einer neuen Beschäftigung für ihren frisch pensionierten 86jährigen Gatten sucht.
Der Verkäufer stellt den Projektor an, liest laut vor: "Trois idées pour monsieur Yves Wagner." Fünfundvierzig Minuten lang hatten fünf Jugendliche im Kreativlabor um Lösungen gerungen. Zuerst fabulierten sie drauflos, bis der Moderator sie auf das Thema Puzzle lenkte und ihre Assoziationen auf einer Tafel festhielt. Wagner solle ein Bild vergrößern, rät nun der Verkäufer, es zerschneiden und die Puzzleteile nach und nach dem Chef zuschicken. "Mein eigenes Bild?" fragt Wagner ungläubig. "Unsere zweite Idee: Schicken Sie Ihrem Chef zwanzig Photos von Personen, teils Bekannte, teils Fremde, darunter eines von Ihnen. Auf die Rückseite schreiben Sie: ,Wer ist Yves Wagner?'"
Der unglückliche Monsieur Wagner schaut nicht mehr gar so unglücklich drein.
Als dritte Lösung rät BrainStore ihm zu einer Bewerbung für die eigene Stelle, mit Zeugnissen und Photo. "Das hat Humor." Wagner lächelt. "Die Bewerbung gefällt mir, das Puzzle auch. Vielleicht läßt sich das kombinieren." Er legt sechzig Franken auf den Tisch. Und geht hinaus, unter dem Arm eine Mappe mit seinen Ideen. Gut möglich, daß sein Chef bald merkwürdige Post bekommt.
BrainStore. The Swiss Idea Factory.
The first BrainStore opens
20 November 1997
BrainStore. The Swiss Idea Factory.
In November 1997 the first shop opened that sells fresh ideas over the counter in the Swiss city of Biel/Bienne. People thought we were mad. From day 1 on we had customers walking into the shop and buying fresh ideas.
BrainStore. The Swiss Idea Factory.
The Idea Machine is ready
4 January 1997
BrainStore. The Swiss Idea Factory.
In 1997 BrainStore hat deciphered the DNA of innovation, assembled the building blocks and built the Idea Machine. The Idea Machine has continuously evolved and has been applied over 2,000 times so far.
